Sagt’s der Schulkonferenz!


Pressemeldung zum neuen Schulerlass

75 Minuten & keine Sekunde länger!Die Katholische junge Gemeinde (KjG) in NRW begrüßt den neuen Erlass des Schulministeriums zur Entlastung von Schülerinnen und Schülern im verkürzten Abitur und ermuntert sie, in Schulkonferenzen die Umsetzung der Maßnahmen einzufordern. Dort wird noch vor den Sommerferien beraten, wie die Vorgaben im Erlass an den Schulen umgesetzt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Politik die Entlastung von Schülerinnen und Schülern durch den Erlass unterstützt. Freiräume im Alltag und Zeit für ehrenamtliches Engagement sind wichtige Bestandteile der freien Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“, sagt Max Pilger, Diözesanleiter der KjG im Erzbistum Köln. In dem Erlass des Schulministeriums sind die Zeiten für Hausaufgaben, schulfreie Nachmittage und Unterrichtsschluss neu geregelt worden. Schülerinnen und Schüler können als Mitglied ihrer Schulkonferenz über Konzepte zur Hausaufgabenvergabe und Verteilung von Wochenstunden mitentscheiden. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die SchülerInnenvertretungen von ihrem Stimmrecht in Schulkonferenzen Gebrauch machen. So können sie sich für Maßnahmen zur Entlastung an ihrer Schule einsetzen“, sagt Max Pilger. Deshalb startet nun die Aktion „75 Minuten & keineSekunde länger!“, mit der der Kinder- und Jugendverband Schülerinnen und Schüler über den Erlass aufklärt. Auf der Homepage des Verbandes www.kjg-nrw.de sind die wichtigsten Punkte des Erlasses und die Möglichkeiten zur Mitbestimmung in einer Schulkonferenz erläutert.

Damit setzt die KjG ihre schulpolitische Kampagne „35 Stunden & keine Minute länger“ fort, in der sie sich für die Begrenzung der wöchentlichen Schulzeit aussprach. Kinder und Jugendliche schickten im vergangenen Jahr zahlreiche Postkarten an Politikerinnen und Politiker. Vertreterinnen und Vertreter des Verbandes führten Gespräche mit Ministerin Sylvia Löhrmann und weiteren SchulpolitikerInnen. „Die Aufmerksamkeit in der Politik ist da, wie wir am Erlass sehen können.“ folgert Max Pilger. „Jetzt möchten wir den Schülerinnen und Schülern helfen, sich für ihr Recht einzusetzen.“

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