FDP-Besuch in der Kölner KjG-Diözesanstelle


KjG u FDP klein

Yvonne Gebauer, die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im NRW-Landtag, besuchte am Montag die Kölner KjG-Diözesanstelle und sprach mit uns über die „35 Stunden“-Kampagne. „Kinder müssen wieder lernen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Und dann kann auch eine Kiste Lego die Kreativität fördern.“ Daher stimmt sie unserer Forderung nach mehr zeitlichen Freiräumen zu: „Wir müssen das Leben zumindest im Kindes- und Jugendalter entschleunigen.“
Die FDP-Politikerin sieht aber auch, dass man – statt romantisierend auf die eigene Schulzeit zurückzublicken – die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen müsse: Schule übernimmt heute neben dem Bildungsauftrag zunehmend die Aufgabe der Betreuung und auch Erziehung. Durch den Ausbau des Ganztags sei Schule nun in der Pflicht, sich im Betreuungsbereich zivilgesellschaftlichen Anbietern zu öffnen. „Aber mich überzeugt auch ihr Argument, dass für Kinder und Jugendliche ein Ortswechsel wichtig ist und sie auch außerhalb der Schule betreut werden oder Freizeit haben, damit sie mal ihre Rolle als Schüler bzw. Schülerin ablegen können.“, sagt Frau Gebauer mit Blick auf die zahlreichen außerschulischen Angebote, die Verbände und Vereine in Deutschland anbieten.
Um Schule gut zu gestalten, setzt Frau Gebauer darauf, alle beteiligten AkteurInnen in den Austausch zu bringen, um gemeinsam nach tragfähigen Konzepten zu suchen. Daher freute sie sich – ebenso wie wir auch -, dass wir durch unsere „35 Stunden“-Kampagne in ein erstes Gespräch kamen, und verabschiedete sich: „Lassen sie uns also in Kontakt bleiben. Ich komme ja auch aus Köln, da sind die Wege kurz.“

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Holger Walz (KjG DV Köln); Yvonne Gebauer (Landtagsabgeordnete der FDP); Peter Otten (KjG DV Köln); Friederike Evers (KjG DV Essen)

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