Demnächst zwei Nachmittage schulfrei?


Petra Vogt (CDU, 3. v.l.) mit Peter Otten, Julia Niekamp, Holger Walz (alle KjG)

Vergangenen Donnerstag waren wir mit Petra Vogt in der „Kaffeeklappe“ verabredet. Frau Vogt ist die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im NRW-Landtag, die „Kaffeeklappe“ ist die Cafeteria für die Abgeordneten. Hier konnten wir bei einem Stück Kuchen über die „35 Stunden“-Kampagne der KjG NRW sprechen. „Wir dürfen das Leben von Kindern und Jugendlichen nicht allein auf die Schule ausrichten. Es muss Zeit bleiben für ehrenamtliches Engagement“, sagte Vogt. Da sie selbst in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv gewesen sei, wisse sie sehr gut, wie sehr ein Ehrenamt die eigene Persönlichkeit präge.
Unsere schulpolitische Kampagne und die Forderung nach mehr Freiräumen komme – inmitten der zurzeit in NRW laufenden Debatte um das Abitur nach acht Jahren – genau zur rechten Zeit. „Ihre ‚35 Stunden-Kampagne‘ kann zu einem Bewusstseinswandel beitragen“, ermutigte sie uns. Dieser müsse aber – neben der Politik – z.B. auch die Eltern erreichen. Denn viele dächten, dass ihre Kinder nur durch sehr gute Noten beruflich und gesellschaftlich mithalten könnten.
Die Empfehlungen zur Verbesserung des G8-Abiturs, die der Runde Tisch vergangene Woche veröffentlicht hatte, werden nun im Landtag diskutiert. Petra Vogt unterstützt diese sehr: „Es werden z.B. zwei landesweit einheitliche, unterrichtsfreie Nachmittage vorgeschlagen. Das wäre ein echter Freizeit-Gewinn.“ Dem können wir nur zustimmen.

Bild: Petra Vogt (CDU, dritte v.l.) mit Peter Otten, Julia Niekamp, Holger Walz (alle KjG)

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